Rottelsdorf

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Fläche: 7 km²; Einwohner: 324

 

Die Gemeinde Rottelsdorf und der 1974 eingemeindete Ortsteil Bösenburg liegen zwischen Harz und Saale im nordöstlichen Teil des Mansfelder Landkreises an den Hängen bzw. im Grund des Fleischbaches, eines der reizvollsten Seitentäler in Richtung zum Landschaftschutzgebiet des Saaletales. Die Besiedlung des Raumes um Rottelsdorf/Bösenburg ist eng mit der Siedlungsgeschichte des Mansfelder Landes verbunden. Dies lässt sich bis in die Altsteinzeit zurück führen.

 

1963 auf dem Burgberg von Bösenburg durchgeführte Grabungen belegen dort eine lückenlose Besiedlung von der Bronzezeit vor 3000 Jahren bis in das Mittelalter um das 13. Jahrhundert. Im 8. Jahrhundert wurde die Bösenburg zu einer rund 7,59 a umfassenden Befestigungsmauer ausgebaut. Die im Zentrum der Anlage befindliche romanisch/frühgotische Dorfkirche stammt aus dieser Zeit. Zeitweilig befand sich auf der Bösenburg auch der Sitz des Landgerichtes.

 

Im Ort besteht ein reges Vereinsleben. Der Verein der Schlepperfreunde hat mit seinen Fahrzeugen Rottelsdorf weit über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus bekannt gemacht. Aber auch der Kulturverein e.V. Rottelsdorf, die Freiwillige Feuerwehr und die Landfrauen in Bösenburg gestalten das kulturelle Leben im Dorf.

 

Wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde Rottelsdorf und Ihres Ortsteiles Bösenburg war die Landwirtschaft. Gegenwärtig werden die landwirtschaftlichen Flächen zum größten Teil durch die Agrar e.G. Polleben/Rottelsdorf sowie durch den Wiedereinrichter, Herr Scheffler, im Ortsteil Bösenburg, bewirtschaftet.

 

Für die Energiegewinnung werden in der Gemarkung der Gemeinde zahlreiche Windräder errichtet. Der Kontrast zwischen den geschichtlichen und landschaftlichen Reizen der Gemeinde zu den modernen Energieerzeugungsanlagen macht Rottelsdorf recht interessant.

 

 

 

 

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